Zum Thema:
 

Hille, Kolshorn, Möhlecke:
Auf dem Weg zum sicheren Ort.
Artikel aus dem Abschlussbericht der DGfPI 2016 (PDF)

Interne Fortbildungen > EJO-Maßnahmen gem. BKiSchG

„Der Sichere Ort“
Maßnahmen der EJO nach dem Bundeskinderschutzgesetz

Die Leitung der EJO sieht sich in der Verpflichtung, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Einrichtung zu einem "Sicheren Ort" für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu machen.

Dies geschieht auch in tiefem Respekt gegenüber einzelnen Biographien von Menschen, die in den 1950er Jahren als Kinder auf dem Gelände der jetzigen Ev. Jugendhilfe Obernjesa untergebracht waren, und die uns in berührenden Gesprächen ihre teils leidvolle Geschichte erzählt haben.

Die Einrichtungsleitung hat zwischen 2012 und 2015 mit dem "Frauen-Notruf Göttingen e.V." ein Konzept zur Prävention und Vermeidung von (sexueller) Gewalt erarbeitet.

Der Frauen-Notruf als „Beratungs- und Fachzentrum gegen sexuelle und häusliche Gewalt“ ist eine von bundesweit 18 Fachberatungsstellen, die im Rahmen eines Modellprojekts der Bundesregierung zur Verhinderung von sexueller Gewalt an Kindern damit beauftragt waren, Schulungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Jugendhilfe durchzuführen.

Ziel war die Stärkung der Handlungsfähigkeit von Einrichtungen zur nachhaltigen Verhinderung von sexueller Gewalt, indem institutionelle Strukturen geschaffen werden, um einrichtungsspezifische Risikopotenziale abzubauen und verbindliche Verfahren für den vermuteten oder erwiesenen Umgang mit Grenzverletzungen zu implantieren.

In diesem Zusammenhang wurden sämtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der EJO (Leitung, Pädagogischer und therapeutischer Dienst, Verwaltung, technischer Dienst) in mehrtägigen Fortbildungen gemäß den Richtlinien dieser Fortbildungsoffensive geschult und fortgebildet.

Parallel dazu wurden mit der Einrichtungsleitung dementsprechende Interventionsleitlinien aufgestellt, ein Konzept des Beschwerdemanagements eingerichtet und ein für die gesamte Einrichtung gültiges sexualpädagogisches Konzept erarbeitet.

In der Folge werden regelmäßige Veranstaltungen im selben Umfang (4 Tage/Person) mit „neuen Mitarbeitern“ durchgeführt.

Eine genaue Beschreibung dessen, wie dieser „Weg zum Sicheren Ort“ in der Praxis der Workshops genau aussah, wurde im September 2016 von der DGFPI (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und –vernachlässigung e.V.) in einem Reader veröffentlicht und der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt:

Hille, Kolshorn, Möhlecke:
Auf dem Weg zum sicheren Ort.
Artikel aus dem Abschlussbericht der DGfPI 2016
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Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und –vernachlässigung e.V.:
Abschlussbericht Bundesweite Fortbildungsoffensive 2016
Zur Webseite der DGfPI

Siehe dazu auch:
Frauen-Notruf Göttingen e.V.: www.frauen-notruf-goettingen.de
Deutsche Gesellschaft zur Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung
und -vernachlässigung e.V.: www.dgfpi.de
 

 Info-Downloads
Interne Fortbildungen
Auf dem Weg zum sicheren Ort (Hille, Kolshorn, Möhlecke)
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Die neue Autorität aus Sicht der lösungsorientierten Pädagogik (Baeschlin)
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Einführung: Traumazentrierte Pädagogik (J. Uttendörfer)
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